„Der hat ja wohl den A*sch offen!”

Aktion

Telefonkonferenz samt Bildschirmpräsentation mit dem Management. Ein Manager stellt Ziele für das neue Jahr vor. An einer Stelle entwischt Peter ein herzhaftes „Der hat ja wohl den Arsch offen!”

Reaktion

In der Telefonkonferenz stockt der Manager kurz, und macht dann kommentarlos weiter.

Peter hat einen hochroten Kopf und sucht verzweifelt die Taste zum Stummschalten. Auf seinem Bildschirm tauchen die privaten Nachrichten von drei anderen Kollegen auf: „Geh auf mute!”, „Psst!”, „Vorsicht, Du bist auf laut!”

Einen Tag später lädt der Manager das Team ein: „Wir müssen Reden!”

Unterschied

Nun entscheidet es sich.

Ein Manager fühlt sich persönlich angegriffen und staucht Peter und den Rest des Teams zusammen.

Eine Führungskraft nimmt das als willkommenes Feedback und fragt, was er verbessern kann.

Wie wird das Gespräch wohl ausgehen?

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Schweinskaffee ist für mich einer, der im schneeweißen Milchschaum zwei kaffeebraune Löcher hat, die an den Rüssel des gemeinen Hausschweins erinnern. Er kommt aus einem Kaffeevollautomaten – Cappuccino auf Knopfdruck.

Sowas kann ich im Hotel zum Frühstück selber machen, oder im Café drückt die Bedienung auf einen Knopf. Das ganze Wissen um Kaffeezubereitung ist in der Maschine eingebaut.

Dann gibt es den Kaffee vom Barista. Er kreiert mit einer richtigen Espresso-Maschine einen perfekten Espresso und legt ihn in eine angewärmte Cappuccionotasse. Mit der Dampfdüse der Espresso-Maschine erhitzt er vorsichtig die Milch, die durch den heißen Dampf einen stabilen, cremigen, heißen Schaum entwickelt. Milch und Schaum schwenkt der Barista mit geübter Handbewegung in die warme Cappuccinotasse, wobei wunderbare Figuren entstehen – Herz oder Farnblatt sind die bekanntesten. Auch gut, wenn einfach nur ein Kreis entsteht – handgemachter Cappuccino schmeckt mir am besten.

Bei Kaffeevollautomaten bin ich dazu übergegangen, die Tasse ein wenig zu drehen oder zu bewegen, während der Kaffee in den Milchschaum stürzt. So bekomme ich manchmal braune Kaffeekreise oder einfache Muster hin.

Wenn ich in einer Konditorei bin, freue ich mich darüber, zu einem richtig guten Stück Kuchen keinen Schweinskaffe, sondern einen formschönen, handgemachten Cappuccino zu bekommen.

Wie siehst Du das?

… nass vor der Dusche …

„Die Frau steht noch leicht nass vor der Dusche, während ihr Mann hineinsteigt, da klingelt es an der Haustür.”
Was für ein Einstieg in eine Rede!

Heute war Verabschiedung eines früheren Chefs, er hatte zum Buffet geladen und meine Abteilung hatte mich auserkoren für eine kleine Rede. Vorher gab es bereits die üblichen Texte entlang des Zeitstrahls („Als ich 1973 in dieser Firma anfing …”,„Wünschen wir ihnen für die Zukunft …”), und der Sauerstoffgehalt des Raumes war schon stark abgesunken.
Früher hätte ich einen vorformulierten Text vorgelesen, und es wäre gut gewesen.
Als Kommunikationstrainer fiel es mir ganz einfach, spannende Kurzgeschichten mit Anekdoten über den Ruheständler zu verbinden, und das in freier Rede. Genutzt habe ich ein paar der sechs Prinzipien für bessere Geschäfte.

Das Publikum und der Ruheständler waren hoch erfreut und zeigten das mit langanhaltendem Beifall, dem Nahrungsmittel eines Redners. Ich hatte gute Trainer. Danke.

Willst Du wirklich wissen, wie es nach dem Eingangssatz weitergeht?

Die Frau wickelt ein Handtuch um sich, rennt die Treppe hinunter und öffnet die Tür. Draußen steht Bob, der Nachbar. Er schaut an der Frau runter und rauf und sagt: „Ich geb‘ dir 1000 Euro, wenn du jetzt das Handtuch fallen lässt.”
Die Frau – lässt das Handtuch fallen.
Bob drückt ihr 1000 Euro in die Hand, dreht auf dem Absatz um und geht von dannen.
Die Frau nimmt das Handtuch und geht leicht verstört zurück ins Badezimmer. „Wer hat denn da gerade an der Tür geschellt?” fragt der Mann. „Das war Bob, unser Nachbar.” – „Hat er was von den tausend Euro gesagt, die er mir schuldet?”

Das Fazit der Geschichte: Teile wichtige Informationen schnell mit allen, die es wissen müssen, sonst könntest du eine Blöße zeigen.

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