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Schweinskaffee ist für mich einer, der im schneeweißen Milchschaum zwei kaffeebraune Löcher hat, die an den Rüssel des gemeinen Hausschweins erinnern. Er kommt aus einem Kaffeevollautomaten – Cappuccino auf Knopfdruck.

Sowas kann ich im Hotel zum Frühstück selber machen, oder im Café drückt die Bedienung auf einen Knopf. Das ganze Wissen um Kaffeezubereitung ist in der Maschine eingebaut.

Dann gibt es den Kaffee vom Barista. Er kreiert mit einer richtigen Espresso-Maschine einen perfekten Espresso und legt ihn in eine angewärmte Cappuccionotasse. Mit der Dampfdüse der Espresso-Maschine erhitzt er vorsichtig die Milch, die durch den heißen Dampf einen stabilen, cremigen, heißen Schaum entwickelt. Milch und Schaum schwenkt der Barista mit geübter Handbewegung in die warme Cappuccinotasse, wobei wunderbare Figuren entstehen – Herz oder Farnblatt sind die bekanntesten. Auch gut, wenn einfach nur ein Kreis entsteht – handgemachter Cappuccino schmeckt mir am besten.

Bei Kaffeevollautomaten bin ich dazu übergegangen, die Tasse ein wenig zu drehen oder zu bewegen, während der Kaffee in den Milchschaum stürzt. So bekomme ich manchmal braune Kaffeekreise oder einfache Muster hin.

Wenn ich in einer Konditorei bin, freue ich mich darüber, zu einem richtig guten Stück Kuchen keinen Schweinskaffe, sondern einen formschönen, handgemachten Cappuccino zu bekommen.

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